Wir sind Umweltschule!
Gerade erst 2020 wurden wir zum wiederholten Male als „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 –Schule“ ausgezeichnet!
Im Laufe der Jahre haben wir schwerpunktmäßig rund um unser Teichgelände gearbeitet sowie zu den Themen Mülltrennung und Recycling. Jedes Jahr bekommen z. B. die Fünftklässler eine „Willkommenskiste“ mit sinnvollen Recyclingprodukten für den Klassenraum und reichlich bebilderte Mülleimer, um die Mülltrennung zu erleichtern. Gleichfalls in Jahrgang 5 führen wir ein sogenanntes Klimafrühstück durch, um damit auf Themen wie Klimawandel, Treibhauseffekt etc. aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Untersuchungen am Teich und die Bepflanzung der Hochbeete sowie regelmäßige Beobachtungen wurden fest in den verschiedenen Jahrgängen in die Curricula von Biologie und Naturwissenschaften eingebunden.Wie alles anfing
Im Frühjahr und Sommer 2014 hat die Klasse 8 „Natur und Wir“ (NuW) das „Biotop mit Teich“ auf unserem Schulgelände erkundet und erste Pflanzversuche mit Kräutern, Erdbeeren und verschiedenen Gemüsesorten gestartet. Dies fand unter widrigen Bedingungen statt, denn die Fläche war von Brennnessel überwuchert, sie lag schattig und wurde stark von Nacktschnecken besucht.
Im folgenden Schuljahr hat die Klasse das Teichgelände neu gestaltet, so dass dort Naturbeobachtungen und Pflanzaktionen in Hochbeeten möglich wurden (speziell Pflanzversuche und Blütenuntersuchungen für die Jahrgänge 5 und 6) und Fledermauskästen sowie ein Insektenhotel gebaut.
Die ersten „Gäste“ scheinen mittlerweile eingezogen zu sein.
Zuletzt haben wir Beobachtungspunkte am Teichgelände eingerichtet und Schautafeln erstellt. So können sich alle LuL und SuS auf dem Gelände gut zurecht finden und wissen, wo es sich lohnt, ein bisschen länger zu verweilen und zu gucken.
Woher sollte man sonst wissen, dass im Teich Frösche, Molche, Libellenlarven, Wasserläufer und Rückenschwimmer leben und dass man die gesamte Krötenfamilie meistens unter den Baumstämmen am Haus antreffen kann?TONALi – für mehr Kultur
Oboe im Dialog mit der Elbe: Unser Tonali-Konzert
Im Dezember erlebten die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Finkenwerder in ihrer Aula eine musikalische Reise der besonderen Art. Im Rahmen des Musik- und Kulturprojekts TONALi gestaltete die Klasse 8b in Zusammenarbeit mit ihrer Patenmusikerin Patrícia Pinheiro ein Konzert unter dem Motto „Die Unvollendeten“.
Interpretiert wurde dieses als „unvollendete Fährfahrt auf der Elbe mit ungewissem Ziel“. Während auf der Leinwand im Hintergrund der Bühne selbstgedrehte Szenen einer Fährfahrt von Finkenwerder Richtung Landungsbrücken liefen, wurde im Vordergrund musiziert. Patrícia an der Oboe, Burak Üyük an der Saz, die Klasse 8b mit Body-Percussion animierten das Publikum zum Mitmachen.
Auch wenn die Fährfahrt noch immer unvollendet ist, durften sich die Künstlerinnen und Künstler am Ende des Konzertes über großen Applaus freuen.“
Mattis Straatmann, Fachleitung Musik

Die Schüler*innen der 8b begleiten den Auftritt mit Bodypercussion Mittendrin statt nur dabei. Und wir sind dabei: TONALi. Und das eben nicht nur als Konsumenten, sondern als Produzenten von Kultur. Ein Ausschnitt:














