
Von Helden, Göttern, Ungeheuern
Die spannenden Abenteuer des Seefahrers Odysseus und seine jahrzehntelange Reise über die Meere standen im Deutschunterricht der 6. Klassen auf dem Programm. Schnell entwickelte sich über das Lesen der Lektüre hinaus Interesse an den Helden, Ungeheuern und den verschiedenen Göttinnen und Göttern der griechischen Antike. Alte Gemälde wurden recherchiert und besprochen, Lexika und sogar griechische Kunstwerke wurden von zuhause mitgebracht und bestaunt.





Die Verbindung zum Kunstunterricht war hergestellt – wir wollten ganz in die Geschichte eintauchen und uns mit den architektonischen und künstlerischen Errungenschaften der Alten Griechen beschäftigen. Vasen auf Papier mit den typischen Mustern gestalten? Klar, kein Problem! Also warum nicht selbst einmal ein tolles Gefäß im antiken griechischen Stil töpfern und bemalen?
Und damit das Ganze auch richtig kreativ aussehen würde, hatten wir das Glück auf unserer Seite: nämlich begabte und hilfsbereite Kolleg*innen an unserer Schule. Frau Ikes, Sozialpädagogin, leitete unsere Klasse professionell durch das Projekt. Viele von uns hatten zum ersten Mal „Ton“ in der Hand – ziemlich eigenartig, diese kühle, glatte und glitschige Masse.
Wir lernten viel über das Material Ton, das Bemalen, Glasieren und Brennen im hauseigenen Brennofen. Geduld war das Zauberwort, denn nach jedem Arbeitsschritt musste alles immer gut trocknen.
Gar nicht so einfach – aber unsere Ergebnisse können sich sehen lassen!
Und falls ihr denkt, damit hatten wir genug von der Antike – falsch gedacht.
Seht selbst, wie wir die Sage um einen anderen Helden (oder Antihelden?) künstlerisch umgesetzt haben:
Ikarus, der trotz Warnung zu dicht an die Sonne geflogen war – und ins Meer stürzte, weil seine Flügel geschmolzen waren.
Susanne Meißner im Namen der jetzigen 7a
Klassenleitung 7a
Kunst- und Deutschlehrerin


