Ein Abend voller Wärme und Musik: Rückblick auf das Winterkonzert
An der Stadtteilschule Finkenwerder fand in der Adventszeit ein besonderes Ereignis statt. Ein kalter Winterabend verwandelte sich in der gut gefüllten Aula in ein Fest der Gemeinschaft, warmer Lichter und gespannter Vorfreude. Drei Beiträge von Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgängen fassen die Höhepunkte zusammen.
Ein Fest der Vielfalt und Überraschungen
Von Zeynep und Amarda (S1, Geographie-Profil)
Das Winterkonzert war mehr als nur ein Schulkonzert; es war ein Abend voller Wärme, Zusammenhalt und musikalischer Vielfalt. Schon zu Beginn war klar, dass dieser Abend von der Gemeinschaft leben würde. Ermöglicht wurde der musikalische Rahmen unter anderem durch die Unterstützung von „Young Classic“, wodurch sowohl der Unterstufen- als auch der Oberstufenchor auftreten konnten.
Ein besonders süßer Moment war der Gastauftritt der Grundschule Aue-Schule, deren Schülerinnen und Schüler mit ihren Liedern die Herzen des Publikums berührten und zeigten, wie Musik schon in jungen Jahren verbinden kann. Auch die Sechst- und Siebtklässler bewiesen viel Mut und meisterten ihre Auftritte trotz Aufregung perfekt.
Nachdem der Unterstufenchor mit stimmungsvollen Liedern begeisterte, schuf der Oberstufenchor mit kraftvollen Stimmen eine besondere Atmosphäre. Man spürte deutlich, wie viel Zeit, Mühe und Leidenschaft in die Proben investiert wurde. Ein absolutes Highlight war jedoch der Auftritt der Lehrerinnen und Lehrer. Diese Überraschung kam beim Publikum sehr gut an und zeigte, dass Musik an unserer Schule alle verbindet – unabhängig von Alter oder Rolle.
Auf der Bühne: Herzklopfen und Gänsehaut
Von Latisha Gluba und Nisa Demir (S1)
Für uns war dieses Konzert etwas ganz Besonderes, da wir selbst im Chor mitsingen durften. Die vielen Proben in den Wochen zuvor hatten zwar Zeit und Kraft gekostet, aber an diesem Abend wurde deutlich, dass sich all die Mühe gelohnt hat. Während wir auf der Bühne standen, konnten wir sehen, wie viele Menschen im Publikum lächelten – das hat uns sehr motiviert und glücklich gemacht.
Unser Programm war modern und abwechslungsreich. Wir sangen unter anderem „Happy X-Mas (War Is Over)“, „Einmal um die Welt“, „Nur ein Wort“, „Make You Feel My Love“, „Stay“ und „Hold Back the River“. Diese Mischung zeigte, wie vielseitig unser Chor ist.
Ein sehr emotionaler Moment war das Lied „Dat Joahr geit to Ind“, das wir gemeinsam mit dem Publikum sangen. Dass viele Besucherinnen und Besucher begeistert einstimmten, sorgte für eine verbindende Atmosphäre. Der laute Applaus am Ende und das viele positive Feedback der Zuschauer haben uns gezeigt, dass unsere Musik die Menschen berührt hat. Für uns war es nicht nur ein Auftritt, sondern ein gemeinsames Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird.
Mein erster Chorauftritt
Von Frida Schwedhelm (5a)
Ich war das erste Mal beim Unterstufenchor dabei. Mir hat das Weihnachtssingen sehr gefallen, besonders weil man auch gemeinsam mit dem Oberstufenchor singt. Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man auf der Bühne steht, mit anderen singt und am Ende Applaus bekommt.
Winterkonzert Young ClassX – 15.12. 18 Uhr
Am Montag, den 15. Dezember 2025 um 18 Uhr findet das diesjährige Winterkonzert in der Aula der Finkenwerder Stadtteilschule statt. Es singen der Unter- und der Mitel-/ Oberstufenchor; auch dabei ist der WP Kurs 7 (Knoess) und andere Klassen. Zu Gast ist auch dieses Jahr wieder der Chor der Aueschule. Wir freuen uns sehr auf diesen vielfältigen Abend, den ihr nicht verpassen dürft!

Von Helden, Göttern, Ungeheuern
Die spannenden Abenteuer des Seefahrers Odysseus und seine jahrzehntelange Reise über die Meere standen im Deutschunterricht der 6. Klassen auf dem Programm. Schnell entwickelte sich über das Lesen der Lektüre hinaus Interesse an den Helden, Ungeheuern und den verschiedenen Göttinnen und Göttern der griechischen Antike. Alte Gemälde wurden recherchiert und besprochen, Lexika und sogar griechische Kunstwerke wurden von zuhause mitgebracht und bestaunt.





Die Verbindung zum Kunstunterricht war hergestellt – wir wollten ganz in die Geschichte eintauchen und uns mit den architektonischen und künstlerischen Errungenschaften der Alten Griechen beschäftigen. Vasen auf Papier mit den typischen Mustern gestalten? Klar, kein Problem! Also warum nicht selbst einmal ein tolles Gefäß im antiken griechischen Stil töpfern und bemalen?
Und damit das Ganze auch richtig kreativ aussehen würde, hatten wir das Glück auf unserer Seite: nämlich begabte und hilfsbereite Kolleg*innen an unserer Schule. Frau Ikes, Sozialpädagogin, leitete unsere Klasse professionell durch das Projekt. Viele von uns hatten zum ersten Mal „Ton“ in der Hand – ziemlich eigenartig, diese kühle, glatte und glitschige Masse.
Wir lernten viel über das Material Ton, das Bemalen, Glasieren und Brennen im hauseigenen Brennofen. Geduld war das Zauberwort, denn nach jedem Arbeitsschritt musste alles immer gut trocknen.
Gar nicht so einfach – aber unsere Ergebnisse können sich sehen lassen!
Und falls ihr denkt, damit hatten wir genug von der Antike – falsch gedacht.
Seht selbst, wie wir die Sage um einen anderen Helden (oder Antihelden?) künstlerisch umgesetzt haben:
Ikarus, der trotz Warnung zu dicht an die Sonne geflogen war – und ins Meer stürzte, weil seine Flügel geschmolzen waren.
Susanne Meißner im Namen der jetzigen 7a
Klassenleitung 7a
Kunst- und DeutschlehrerinUnsere Schülerin Ana im KUNSTLABOR#29 in den Deichtorhallen
Zum 3. Mal konnte ein*e Schüler*in unserer Schule am KUNSTLABOR in den Deichtorhallen teilnehmen und damit die STS Finkenwerder vertreten.
Wir freuen uns, dass Ana (ehemalige 6a) dieses Projekt erfolgreich absolviert hat.
Eine Woche im Juli arbeitete sie gemeinsam mit etwa 20 weiteren Hamburger Jugendlichen künstlerisch unter der Anleitung der Illustratorin und Bühnenbildnerin Sabine Flunker sowie des Fotografen André Lützen. Inspiriert wurde der Workshop von der Künstlerin Katharina Grosse und ihrer Ausstellung „Wunderbild“, die parallel in den Deichtorhallen zu sehen war.
Anas Werke und die der anderen Schüler*innen waren im Anschluss an das Kunstlabor einige Wochen zu bewundern. Damit auch ihre Mitschüler*innen einen Eindruck davon bekommen konnten, fuhren wir gemeinsam in die Deichtorhallen.

Dort bestaunten wir nicht nur das Ergebnis von Anas künstlerischen Fähigkeiten, sondern wurden selbst kreativ. Unter Leitung des Bildhauers und Installationskünstlers Nir Alon tauchten wir in die Welt des gestischen Zeichnens ein – und erlebten und verarbeiteten so die Ausstellung „Wunderbild“ von Katharina Grosse auf eine ganz eigene Weise, nämlich mit den instinktiven Bewegungen unseres Körpers in Verbindung mit unseren Empfindungen.
Danke Ana, dass du so mutig warst als jüngste Teilnehmerin des Kunstlabors #29, und dass du deiner Klasse eine so eindrucksvolle Erfahrung eröffnet hast!
Susanne Meißner
Klassenleitung 7a (ehemals 6a)
Bittersüße Schokolade
Zum Abschluss ihrer Projektwoche besuchte die Klasse 7a das Chocoversum. Im Fokus der Woche standen globale Disparitäten. Hinter diesem sperrigen Begriff stehen die Fragen: „Warum gibt es zwischen Ländern und Regionen so große Unterschiede im Lebensstandard?“ und „Wie wirkt sich mein Verhalten auf diese entstandenen Ungerechtigkeiten aus?“
Am Beispiel der Schokolade wurde durch den Besuch klar, dass wir als Verbraucherinnen und Verbraucher für billige Schokolade durch die bitteren Lebensbedingungen in den Herkunftsländern bezahlen.
Neben den sozialen Aspekten ging es auch um ökologische Auswirkungen vom Kakaoanbau. Natürlich wurde auch der gesamte Herstellungsprozess von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade behandelt. Dabei konnten alle Kinder während jedes Prozessschrittes das Produkt probieren.
Am Ende konnten dann alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion eine eigene Schokolade herstellen, wobei sehr kreative Mischungen entstanden.












