Aktuelles
Neues aus der Stadtteilschule Finkenwerder
Dabei sein ist Alles

Die neu gegründete Schulmannschaft der Mädchen in der Wettkampfgruppe IV (2012 und jünger) war auf ihrem ersten Turnier. Am 30. April ging es bereits um 740 Uhr in Finkenwerder los. Gespielt wurde in Eimsbüttel gegen so hochkarätige Mannschaften wie Gymnasium Allee, Corvey, Hochrad oder die Klosterschule, die schon seit Jahren diesen Wettbewerb bestimmen. Vor dem Spiel wurden die Regeln bekannt gegeben.
Als Newcomer war es allerdings sehr schwer und alle Spiele gingen verloren. So wurde es leider nix mit der Endrunde. Allerdings haben sich die Mädchen im Turnierverlauf immer mehr gesteigert. Einige haben sich so verausgabt, dass sie auf der Rückfahrt im Bus eingeschlafen sind.
Fun Fact: Eine Spielerin wurde nach dem Turnier vermisst. Lag aber schlafend im Bett.
Michael Braunheim, Fachleitung Sport


Starke Gruppe! We met two Jews
„Meet a Jew“, so nennt sich ein Angebot des Zentralrats der Juden in Deutschland, welches bewusste Begegnungen von Schulklassen mit Juden in Deutschland ermöglichen will. Die VS der Stadtteilschule Finkenwerder hat dieses Angebot genutzt und Anfang März Besuch von zwei jungen jüdischen Männern bekommen. Die Begegnung fand im Rahmen des Geschichtsunterrichts statt.
Die VS beschäftigt sich zurzeit mit der Geschichte des Judentums in Deutschland, dabei geht es explizit nicht nur um die Zeit des Holocaust, sondern um die 1300jährige Geschichte des Judentums in Deutschland als wichtigem Teil der deutschen Geschichte.
Die Unterhaltung mit unseren jüdischen Gästen führte zu vielen Erkenntnissen. So war es vielen z.B. gar nicht bewusst, dass das Judentum nicht nur eine Religion ist, sondern je nach Betrachtungsweise auch die Zugehörigkeit zu einer Ethnie oder einer Kulturgemeinschaft. Unsere Gäste fühlen sich beide dem liberalen Judentum zugehörig, das bedeutet, viele religiöse Regeln des Judentums, die von traditionellen und orthodoxen Juden streng ausgelegt werden, spielen für sie keine große Rolle oder werden weniger streng ausgelegt. Jude zu sein heißt eben nicht unbedingt religiös zu sein.
Interessant war auch der familiäre Hintergrund unserer Gäste, so kam einer aus Israel, seine Vorfahren sind aus Tunesien, dem Irak und Griechenland nach Israel/Palästina eingewandert. Ein großer Teil seiner griechischen Vorfahren ist durch die Nationalsozialisten ermordet worden. Er lebt seit acht Jahren in Hamburg und hat eine nichtjüdische deutsche Frau, ihr Kind ziehen sie zweisprachig auf und stellen ihm frei, ob und welcher Religion es einmal angehören will. Der andere ist in Schleswig-Holstein geboren und ist der Sohn eines jüdischen Vaters, der zum Judentum konvertiert ist. Da seine Mutter keine Jüdin ist, musste er selbst ebenfalls zum Judentum konvertieren, denn die Zugehörigkeit zum Judentum wird über die Mutter vererbt.
Das Gespräch berührte noch viele andere Themen, so gab es viele Fragen zu religiösen Regeln und Festen und zu der Situation in Israel und Palästina. Dabei wurde deutlich wie vielfältig und multikulturell die israelische Gesellschaft ist.
Am Ende war das wohl auch eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Begegnung: Es gibt nicht ein ganz bestimmtes Judentum, sondern eine große religiöse, sprachliche und kulturelle Vielfalt, sowohl in Israel, als auch im deutschen Judentum, welches seit über tausend Jahren einem wichtigen Teil der vielfältigen Bevölkerung in Deutschland bildet.
Hannes Krause, Tutor VS
Der Besuch von Jan von Hinz&Kunzt

Am 06. März dieses Jahres hatten wir Besuch von Jan, einem ehemaligen Obdachlosen, der die Hinz&Kunzt-Zeitschrift vor Lidl in Othmarschen verkauft. Unsere Klassenlehrerin Frau Meißner ist mit ihm befreundet und hatte erfahren, dass er auch Schulen besucht. Jan hat uns von seiner Obdachlosigkeit erzählt und uns aus dem Buch “ Ein mittelschönes Leben“ von Kirsten Boie vorgelesen. Es war sehr interessant, sich mit ihm zu unterhalten, da er viel zu erzählen hatte und unsere Fragen offen beantwortet hat. Er hat mit uns auch Spiele gespielt und uns gesagt, dass er das nächste Mal mit Schlittschuhlaufen geht. Es war sehr schön.
Isabella und Ivy-Mae, Klasse 5a
Berlin, Berlin, wir waren in Berlin
Nachdem unsere Tischtennis-Mädchen Hamburger Meisterinnen 2024 in der Altersgruppe III geworden sind, musste größer gedacht werden.
Vom 23. – 27.04.24 ging es zu den Deutschen Meisterschaften im Schulsport nach Berlin.
Von allen insgesamt (diese Zahl kennen alle unsere Schülerinnen und Schüler sicher) Bundesländern belegten unsere 7 Spielerinnen einen grandiosen 5. Platz Die vielen teilnehmenden Eliteschulen des Sports werten diesen Platz noch weiter auf. Möglich wurde dies erst durch die hervorragende Betreuung von Frau Scharfe und Frau Bern.
Ein größerer Bericht zu dieser erfolgreichen Finalteilnahme lesen Sie hier in Kürze.
Allen neun Reisenden ganz herzlichen Dank!
Michael Braunheim, Fachleitung Sport


Unsere Spielerinnen in den neuen Schultrikots 
Unsere Hamburg Trikots Eine Messe zur Berufsorientierungstag in der STS-Fkw
Ende Februar fand wieder die Berufsorientierungsmesse in unserer Aula statt. Über 30 Betriebe und Schulen stellten ihre Aus- und Weiterbildungsangebote vor, über die sich die Jahrgänge 9-11 fleißig informierten. Einige wollten beim Ende ihrer Besuchzeit gar nicht gehen, da es noch so viel zu erkunden gab. Auch ist die Berufsperspektive bei einigen Schüler:innen wieder erweitert worden, denn manches mal hörte ich Aussagen wie: „Das hätte ich gar nicht gedacht, wie vielseitig dieser Beruf ist.“ Besonders gut war, dass viele Betriebe mittlerweile ihre Lehrling mitbringen, die dann aus erster Hand von der Ausbildung berichten. Von allen Seiten hörte ich eher positive Aussagen zum Tag. Aus dem 10. Jahrgang hatten Schüler:innen noch die Möglichkeit an einem Bewerbungstraining teilzunehmen, bei dem sie das Bewerbungsgespräch im Einzeltraining üben konnten. Die Schüler:innen hatten das Gefühl, dass es ihnen viel gebracht hat, während die Trainer und Trainerinnen davon begeistert waren, wie gut vorbereitet die meisten Schüler:innen in das Gespräch gegangen sind, was wohl nicht immer selbstverständlich ist.
Insgesamt also ein gelungener Tag!
Dirk Petersen, Fachleitung Berufsorientierung
















