• Besuch der “Odyssee” in der Staatsoper Hamburg

    Als letzten Schulausflug vor dem schriftlichen Abitur haben wir die Ballettvorstellung Odyssee in der Staatsoper Hamburg besucht. Es erzählt die lange und abenteuerliche Heimreise des Odysseus nach dem Trojanischen Krieg. Die Tänzerinnen und Tänzer brachten die Geschichte auf beeindruckende Weise auf die Bühne und machte sie zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis. Wir konnten die Leiden der langen Heimreise gut nachvollziehen.

    Der Besuch in der Oper war für uns ein ganz besonderes kulturelles Ereignis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Es war schön, auch einmal außerhalb des Unterrichts etwas so Bedeutendes zu erleben.

    Ein großer Dank geht an Herrn Benedetti, der uns diesen Besuch ermöglicht hat!

    Helin (S4)

  • Mit 16 schon Wahlprofis: Workshops stärken politische Teilhabe

    Demokratie repräsentiert alle Gesellschaftsschichten und prägt unser gesellschaftliches Zusammenleben. Institutionen wie Schule haben den Auftrag zu informieren, demokratisch zu bilden und für Politik zu interessieren.  Dabei hat sich herausgebildet, dass junge Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte bei Wahlen und in der Politik oft unterrepräsentiert. So haben auch Wahlämter Nachwuchssorgen und suchen oft händeringend nach ehrenamtlichen Helfer*innen.

    So hat die Stadtteilschule Finkenwerder sich zum Ziel gesetzt, in Kooperation mit dem Haus Rissen und der Initiative „Erstwahlprofis“ junge Menschen, die zum ersten Mal wählen dürfen, nachhaltig für die demokratische Mitwirkung zu begeistern und zum Wählen zu motivieren. Dazu fanden zwei Workshop-Tage mit 19 Schüler*Innen der 10. Klassen und der VS am 07. und 09. Januar 2025 in der Schule statt. Die Lehrkräfte, die diese Workshops durchführten, haben zuvor die Train-the-Trainer-Schulung beim Haus Rissen absolviert. 

    In den Workshops informierten sich die Jugendlichen insbesondere über die demokratischen Institutionen der Freien und Hansestadt Hamburg, da sie einerseits zum ersten Mal ihr aktives Wahlrecht als Wähler*Innen ab 16 Jahren ausüben konnten und andererseits als Wahlhelfer*Innen eine verantwortungsvolle Aufgabe am Wahltag im Wahllokal übernehmen konnten. Die praxisnahe Ausrichtung des Seminartages ließ die Jugendlichen durch ein Rollenspiel und eine Wahlsimulation im Wahllokal auf den Einsatz im Wahllokal eintauchen und zeigte gleichzeitig, welchen Einfluss die gewählten Organe auf ihr Leben haben. 

    Am „Tag der offenen Tür“ am 18. Januar 2025 präsentierten die Schüler*Innen Momentaufnahmen der Workshop-Tage und standen gemeinsam mit ihren Seminar-Lehrern dem interessierten Publikum für Fragen und mit Informationen zur Verfügung.

    v. l. n. r.: Luise Elkemann-Reusch, Jette Kuhn, Lotta Habermann, Felicia Fröhlich

    Das sagen unsere Erstwahlprofis:

    Emilia aus der VS:

    „Da ich mich immer schon für Demokratie interessiere, war ich sofort dabei, als das Seminar hier an unserer Schule angeboten wurde. Mir tat das gemeinsame Arbeiten am Thema gut und zeigte mir, wie wichtig gerade heutzutage die aktive Teilnahme am demokratischen Leben ist – erst recht bei uns jungen Menschen, wo oft eine Orientierungslosigkeit vorherrscht.Am Wahlwochenende der Hamburger Bürgerschaftswahlen war ich in einem Wahllokal in Hamburg Dammtor in den Messehallen eingesetzt. Hier war meine Hauptaufgabe das Auszählen der Briefwahlunterlagen. Ich war in einem Team von acht Wahlhelfenden, die aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen kamen. Dabei ist mir ein Erlebnis besonders in Erinnerung geblieben: Das Team hatte sich einmal verzählt und wir mussten daraufhin den entsprechenden Stapel erneut auszählen. Das war kribbelig. Aber ein schönes Gefühl war, als ich in den Nachrichten die Aktualisierung der Wahlergebnisse mit einer ganz anderen Wahrnehmung als zuvor verfolgte. Es machte mich ein wenig stolz, ein aktiver Teil dieser Bürgerschaftswahl gewesen zu sein.“

    v. l. n. r.: Emilio Vigo Garcia und Kenneth Meier

    Kenneth aus der 10c:

    „Demokratie ist mir wichtig, aber die Abläufe und Zusammenhänge habe ich jetzt durch das Seminar in der Schule noch besser verstanden. Besonders schön finde ich, dass ich mit 16 Jahren aktiv am Wahlgeschehen der Bürgerschaftswahl hier in Hamburg teilnehmen konnte: als Erstwähler und als Wahlhelfer in einem Wahlbüro in Finkenwerder. Dort konnte ich erleben, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen abgegeben haben. Selbstverständlich ist der Wahlvorgang geheim und beim anschließenden Auszählen bewies sich wirklich: jede Stimme zählt. Ich gehe ganz klar zukünftig wieder wählen. Und die ehrenamtliche Arbeit im Wahlbüro hat mir auch sehr viel Freude gemacht, obwohl ich trotz des Seminars an der Stadtteilschule nervös war. Aber die Lehrer Herr Sönnert-Euler und Herr Koegst hatten recht: Man ist dort Teil des Wahlhelfer-Teams und wir arbeiteten gemeinsam für die Demokratie. Und obendrein gab es eine finanzielle Aufwandsentschädigung für meine Mitarbeit im Wahlbüro.“

    h. l. n. r.: Emilio Garcia Vigo, Kenneth Meier, Patrick Dombrowski, Gökhan Selcik m. l. n. r.: M. Sönnert-Euler und Robert Okoro Emole v. l. n. r.: Timurhan Kaya und Rabia Ivrachim Basi

    Michael Sönnert-Euler (Lehrer):

    „Uns beschäftigte das Thema, junge Menschen für die Demokratie zu begeistern und das Zusammenspiel zwischen Wählen können und den Wahlvorgang aktiv zu unterstützen führte zu dieser Auftaktveranstaltung des Workshop-Angebots in Zusammenarbeit mit dem Haus Rissen. Es war eine tolle Möglichkeit, um Demokratie hautnah zu lernen und wir motivieren ausdrücklich auch unsere Schüler*Innen mit Migrationshintergrund politisches Interesse nachhaltig zu stärken und als integrativen Faktor zu nutzen. Wir hoffen sehr, dass dieses Seminarangebot bei zukünftigen Bürgerschaftswahlen von den Schüler*Innen genutzt wird. Die Eintrittskarte zur Teilnahme ist ein Mindestalter von 16 Jahren und die deutsche Staatsbürgerschaft.“

  • Fachtag „Herausforderung diversitätssensibler Schulalltag“

    Am 6. März 2025 fand an unserer Schule ein pädagogischer Fachtag zum Thema „Herausforderung diversitätssensibler Schulalltag“ statt, an dem Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeiter:innen, Elternvertreter:innen sowie einige Schüler:innen teilnahmen. Die Veranstaltung zielte darauf ab, Handlungsstrategien gegen Rassismus und Diskriminierung im Schulkontext zu entwickeln und den respektvollen Umgang miteinander zu stärken.


    Impulse und Workshops
    Zwei Fachvorträge bildeten den Auftakt:

    1. Heike Kasch (Diakonie Düsseldorf) analysierte in „Rassismuskritische Schule – Traum oder Wirklichkeit?“, wie gesellschaftlich geprägte Vorurteile Schulstrukturen beeinflussen.
    2. Mohamed El Boujaddaini (Interespect-Training) thematisierte in „Was kann man heute noch sagen?“ den Umgang mit diskriminierender Sprache und Machtmissbrauch.


    In sechs praxisorientierten Workshops wurden konkrete Lösungen erarbeitet:
    Anti-Schwarzer Rassismus (Kirsten Böttger)
    Strukturelle Diskriminierung von Sinti und Roma (Kelly Laubinger)
    LGBTQIA+ im Schulkontext (Markus Hoppe)
    Anti-muslimischer Rassismus (Umut Savac)
    Methodenkoffer zur Rassismusprävention (Heike Kasch)
    Interaktive Übungen zu Vorurteilen (Mohamed El Boujaddaini).

    Ein klares Statement gegen Ausgrenzung
    „Wir als inklusive Schule stellen uns der Herausforderung, Flagge zu zeigen: Rassistisches Gedankengut hat bei uns keinen Platz!“, betonten die Schulleitung im Eröffnungsstatement. Dieser Geist prägte den Tag – vom Austausch über Alltagserfahrungen bis zur Entwicklung konkreter Präventionsideen.
    Der Fachtag markiert einen weiteren Schritt hin zu einer Schule, die Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gestaltet. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent:innen und Beteiligten für ihr Engagement!

  • Unsere Schülerin Karina im KUNSTLABOR#28 der Deichtorhallen

    Wir freuen uns, dass unsere Schülerin Karina (8BKMedien) als Vertreterin unserer Schule erfolgreich am KUNSTLABOR#28 der Deichtorhallen Hamburg teilgenommen hat!

    Eine Woche lang arbeitete sie gemeinsam mit etwa 20 weiteren Jugendlichen künstlerisch unter der Anleitung der Illustratorin und Bühnenbildnerin Sabine Flunker sowie des Fotografen André Lützen. Inspiriert wurde der Workshop von der aktuellen Werkschau des Schweizer Malers Franz Gertsch.

    Am vergangenen Sonnabend fand die feierliche Vernissage statt, bei der auch zwei Werke von Karina ausgestellt wurden. Die Ergebnisse des KUNSTLABORS sind noch bis Ende April zu sehen – in der Galerie im Gang der kulturellen Bildung (Seitengang der Deichtorhallen / Halle für aktuelle Kunst). Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet und kann außerhalb der Öffnungszeiten auch von außen betrachtet werden.

    Ein Besuch lohnt sich!

    📸 Eindrücke von der Ausstellung:

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