Wie macht man coole Tischtennisschläger?
Vor ungefähr drei Monaten haben wir angefangen Tischtennisschläger selber zu machen. Am Anfang erschien es echt schwer, aber es wurde immer leichter. Als erstes haben wir alle Materialien bekommen und sollen erstmal eine Schablone für den Tischtennisschläger ausschneiden. Diese dann auf Holz übertragen und anschließend aussägen. Dann haben wir Griffe ausgesägt und geschliffen. Als nächstes sollten wir alles zusammenkleben. Manche haben zu wenig Kleber genommen andere zu viel. Wir haben zwei mittelgroße Moosgummiplatten bekommen. Die eine war schwarz, die andere war rot. Die haben wir mit Kleber auf den Schläger geklebt. Es gab auch welche, die sahen lustig aus. Wir haben sie gebaut damit wir auf der Klassenreise mit ihnen Tischtennis spielen können. Im Großen und Ganzen hat es aber sehr viel Spaß gemacht (auch wenn es eine Sauerei war)
Von Lea, Ivy und Isabella
Unser Ausflug ins archäologische Museum
In Gesellschaft haben wir gerade das Thema Steinzeit. Das Thema Licht und Feuer passte da gut rein. Wir waren im archäologischen Museum in Harburg. Uns wurde erzählt, wie man früher Feuer gemacht hat. Das war sehr spannend. Früher haben Frauen Feuersteine zur Hochzeit bekommen, weil sie gekocht haben. Es gab damals Feuerzeugtaschen aus Perlen. Es war deshalb so, damit es sich so anfüllt, als würde man am Feuer stehen. Es ist auch eines schönen Erlebens für klein und groß. Viele aus meiner Klasse sagten, die VR -Brillen im Museum waren am besten. Es gab da eine Tafel, auf der man malen durfte. Auch ein Lichtschalter, mit dem man ein Licht in einem weit entfernten, unbenutzten U-Bahn-Tunnel anmachen konnte. Das war auch großartig. Da war eine Leinwand darauf liefen sehr alte Filme. Die waren gut, vor allem der letzte. Das war eine Tänzerin und das Kleid von ihr veränderte die Farben, obwohl es ein schwarz-weiß-Film war. Für Sitzgelegenheiten war auch gesorgt. Wir würden das Museum auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ivy-Mae aus der 5a


Dabei sein ist Alles

Die neu gegründete Schulmannschaft der Mädchen in der Wettkampfgruppe IV (2012 und jünger) war auf ihrem ersten Turnier. Am 30. April ging es bereits um 740 Uhr in Finkenwerder los. Gespielt wurde in Eimsbüttel gegen so hochkarätige Mannschaften wie Gymnasium Allee, Corvey, Hochrad oder die Klosterschule, die schon seit Jahren diesen Wettbewerb bestimmen. Vor dem Spiel wurden die Regeln bekannt gegeben.
Als Newcomer war es allerdings sehr schwer und alle Spiele gingen verloren. So wurde es leider nix mit der Endrunde. Allerdings haben sich die Mädchen im Turnierverlauf immer mehr gesteigert. Einige haben sich so verausgabt, dass sie auf der Rückfahrt im Bus eingeschlafen sind.
Fun Fact: Eine Spielerin wurde nach dem Turnier vermisst. Lag aber schlafend im Bett.
Michael Braunheim, Fachleitung Sport


Starke Gruppe! We met two Jews
„Meet a Jew“, so nennt sich ein Angebot des Zentralrats der Juden in Deutschland, welches bewusste Begegnungen von Schulklassen mit Juden in Deutschland ermöglichen will. Die VS der Stadtteilschule Finkenwerder hat dieses Angebot genutzt und Anfang März Besuch von zwei jungen jüdischen Männern bekommen. Die Begegnung fand im Rahmen des Geschichtsunterrichts statt.
Die VS beschäftigt sich zurzeit mit der Geschichte des Judentums in Deutschland, dabei geht es explizit nicht nur um die Zeit des Holocaust, sondern um die 1300jährige Geschichte des Judentums in Deutschland als wichtigem Teil der deutschen Geschichte.
Die Unterhaltung mit unseren jüdischen Gästen führte zu vielen Erkenntnissen. So war es vielen z.B. gar nicht bewusst, dass das Judentum nicht nur eine Religion ist, sondern je nach Betrachtungsweise auch die Zugehörigkeit zu einer Ethnie oder einer Kulturgemeinschaft. Unsere Gäste fühlen sich beide dem liberalen Judentum zugehörig, das bedeutet, viele religiöse Regeln des Judentums, die von traditionellen und orthodoxen Juden streng ausgelegt werden, spielen für sie keine große Rolle oder werden weniger streng ausgelegt. Jude zu sein heißt eben nicht unbedingt religiös zu sein.
Interessant war auch der familiäre Hintergrund unserer Gäste, so kam einer aus Israel, seine Vorfahren sind aus Tunesien, dem Irak und Griechenland nach Israel/Palästina eingewandert. Ein großer Teil seiner griechischen Vorfahren ist durch die Nationalsozialisten ermordet worden. Er lebt seit acht Jahren in Hamburg und hat eine nichtjüdische deutsche Frau, ihr Kind ziehen sie zweisprachig auf und stellen ihm frei, ob und welcher Religion es einmal angehören will. Der andere ist in Schleswig-Holstein geboren und ist der Sohn eines jüdischen Vaters, der zum Judentum konvertiert ist. Da seine Mutter keine Jüdin ist, musste er selbst ebenfalls zum Judentum konvertieren, denn die Zugehörigkeit zum Judentum wird über die Mutter vererbt.
Das Gespräch berührte noch viele andere Themen, so gab es viele Fragen zu religiösen Regeln und Festen und zu der Situation in Israel und Palästina. Dabei wurde deutlich wie vielfältig und multikulturell die israelische Gesellschaft ist.
Am Ende war das wohl auch eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Begegnung: Es gibt nicht ein ganz bestimmtes Judentum, sondern eine große religiöse, sprachliche und kulturelle Vielfalt, sowohl in Israel, als auch im deutschen Judentum, welches seit über tausend Jahren einem wichtigen Teil der vielfältigen Bevölkerung in Deutschland bildet.
Hannes Krause, Tutor VS
Der Besuch von Jan von Hinz&Kunzt

Am 06. März dieses Jahres hatten wir Besuch von Jan, einem ehemaligen Obdachlosen, der die Hinz&Kunzt-Zeitschrift vor Lidl in Othmarschen verkauft. Unsere Klassenlehrerin Frau Meißner ist mit ihm befreundet und hatte erfahren, dass er auch Schulen besucht. Jan hat uns von seiner Obdachlosigkeit erzählt und uns aus dem Buch “ Ein mittelschönes Leben“ von Kirsten Boie vorgelesen. Es war sehr interessant, sich mit ihm zu unterhalten, da er viel zu erzählen hatte und unsere Fragen offen beantwortet hat. Er hat mit uns auch Spiele gespielt und uns gesagt, dass er das nächste Mal mit Schlittschuhlaufen geht. Es war sehr schön.
Isabella und Ivy-Mae, Klasse 5a




