Vorsicht, BiSS-ig!
BiSS-Leseförderung durch feste Lesezeiten an der Stadtteilschule Finkenwerder

Wichtig für erfolgreiches Lernen in allen Fächern ist die Lesekompetenz, die wir besonders fördern wollen. Daher bieten wir in den Klassen 5 – 7 eine regelmäßige Lesezeit an, die die Schülerinnen und Schüler sehr gerne wahrnehmen. Es ist mittlerweile ein lieb gewonnenes Ritual, vier Mal die Woche festgelegte Unterrichtsstunden mit einer Lesezeit von 20 Minuten zu beginnen. In vorgegebenen Lesetandems, die jeweils aus einem Trainer und einem Sportler bestehen, werden nach festen Regeln bunt gemischte Texte und Geschichten laut vorgelesen. Es wird im Chor gelesen, beim Hören eines Hörbuches gleichzeitig mitgelesen oder ein Lesetheater präsentiert. Später kommt dann das Erlernen verschiedener Lesestrategien dazu. Einige lesen auch allein still in einem Buch aus der Lesekiste. Mittlerweile gibt es ein recht großes Repertoire an verschiedenen Büchern aus Lesekisten, die von Klasse zu Klasse weitergeben werden. Unterstützt und beraten werden wir seit diesem Schuljahr im Rahmen des BiSS-Leseprojektes „Der Finkenwerder Weg“, einem Kooperationsprojekt zur Leseförderung mit den Finkenwerder Grundschulen und dem Gymnasium, von der Universität Wuppertal, die in regelmäßigen Abständen in den 5. Klassen kleine Lesetestungen macht, damit jede Schülerin und jeder Schüler sehen kann, wie sich die Lesefähigkeit entwickelt hat. So hat jeder die Chance, sich im Lesen zu verbessern und ein Leseprofi zu werden.

Statement zum Lesetraining Der Weg zum Abitur
Vorstufe Klasse 11
- Ein Jahr mehr Zeit als auf dem Gymnasium: eigenständiger 11. Jahrgang im Klassenverband, intensive Vorbereitung auf Studienstufe und Abitur
- Mehr lernen: Präsentationen erarbeiten und vorführen, fächerübergreifender Unterricht, Aufarbeitung eventuell vorhandener Wissenslücken, Kennenlernen wissenschaftlicher Arbeitsweisen, verschiedene Methoden des Lernens anwenden
Unsere Schüler/innen in der 11 Klasse haben mindestens 30 Unterrichtsstunden in der Woche.
Diese teilen sich auf in:Kernfächer (12 Stunden )
- Deutsch (4 Stunden)
- Mathematik (4 Stunden)
- Englisch (4 Stunden)
Wahlpflichtfächer (16 Stunden)
- Geschichte / Geografie / PGW (4 Stunden)
- Biologie / Chemie / Physik (4 Stunden)
- Religion / Philosophie (2 Stunden)
- Seminar (2 Stunden)
- Bildende Kunst / Darstellendes Spiel / Musik (2 Stunden)
- Sport (2 Stunden)
Wahlfächer (2 Stunden)
- 2. Fremdsprache
- Informatik
- 3. Naturwissenschaft
- Ergänzungskurse (Chor)
Studienstufe Jahrgänge 12 und 13
Der Unterricht für unsere Studienstufe erfolgt gemeinsam mit dem Gymnasium Finkenwerder. Hier bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf ein Studium oder einen Beruf vor. Der Unterricht ist erwachsenengerecht gestaltet: selbstverantwortetes Lernen und Teamfähigkeit stehen im Mittelpunkt. Unsere Schüler/innen im 12. und 13. Jahrgang haben 34 Unterrichtsstunden in der Woche.
Diese teilen sich auf in:- Kernfächer: Deutsch, Mathematik und Englisch (12 Stunden)
- Profil: je nach Wahl des Profils (12 Stunden)
- Wahlpflicht: abhängig von der Wahl des Profils (10 Stunden)
Oberstufenprofile
Je nach Neigung, Können und Wissen wählen unsere Oberstufenschüler/innen ein Profil aus. In den Profilen wird die Fachorientierung zusätzlich durch eine fächerverbindende Arbeitsweise ergänzt Entsprechend dieser Wahl gestaltet sich neben den Kernfächern der Profil- und Wahlpflichtbereich für jeden individuell.
Diese vier Profile stehen zur Wahl:Zusätzliche Angebote
Neben dem Unterricht bietet unsere Schule viele zusätzliche Angebote für Oberstufenschüler/innen:
- Kooperationen mit namhaften Firmen
- Reisen (z.B. nach Palästina) und Schüleraustausch
- Lernen an anderen Orten
- Studenten machen Schule
- Verikom
- große Möglichkeiten im Wahlpflichtbereich
Studium oder Beruf vorbereiten
- Berufsfindungspraktikum mit Zertifikat
- Studien- und Schnuppertage an der Uni Hamburg
- Studien- und Berufsberatung
- Bewerbungstraining
„Schüler:innenfirma STS Finkenwerder“
Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 haben wir (Schülerinnen und Schüler des damaligen Jahrgangs 9) die „Schülerfirma STS Finkenwerder“ gegründet – zusammen mit den Pädagoginnen Frau Seroviak und Frau Schneider.

Wir haben seitdem schon an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen. Beim Schulfest im Oktober haben wir zunächst Förderurkunden verkauft – zusammen mit einem „Dankeschön“ wie selbst gepresstem Apfelsaft oder einem Schlüsselanhänger. Außerdem haben wir im vergangenen Winter beim Winterzauber in der Inselperle und beim letzten „Tag der Offenen Tür“ gebrannte Mandeln, Schlüsselanhänger, Stiftedosen, Brötchenbeutel und noch viele weitere Sachen verkauft.

Wir versuchen bei allem was wir machen möglichst viele Produkte aus Recyclingmaterialien herzustellen oder neues Material in Bioqualität zu kaufen (aus Biobaumwolle). T-Shirt-Aufdrucke, personalisierte Schlüsselanhänger oder Einkaufstaschen bieten wir auf Bestellung an. Gerade bedrucken wir für die Prefects ihre neuen T-Shirts und Pullover. Wir arbeiten jeden Mittwoch von 12.30 bis 14 Uhr im Textilraum. Oft sind wir schon am Ende der Mittagspause dort, so dass dann Bestellungen entgegen genommen werden können.
Unser Schülerfirmaprojekt wird betreut und versichert von „Junior Wirtschaft“. Wir müssen zu unseren Sitzungen Protokolle schreiben, eine sorgfältige Buchführung machen und haben auch schon an Workshops zu Marketing und Firmenführung teilgenommen. Am Ende des Projektes werden wir mindestens die Hälfte unserer Einnahmen für ein gutes Projekt spenden und von dem anderen Teil des Geldes einen gemeinsamen „Urlaubstag“ finanzieren.
Zu diesem Schuljahr haben wir nochmal viele neue Ideen entwickelt und uns umbenannt.
Unsere Firma heißt jetzt „Selfmade“. Alles was wir anbieten, ist selbstgemacht!
Unter anderem bieten wir jetzt neu kleine Täschchen mit Reißverschluss und Schlüsselanhänger an, die man am Schlüsselbund oder am Rucksack befestigen kann und in denen man eine Ersatzmaske, Taschentücher oder anderes unterbringen kann, so dass man diese immer dabei hat.
Außerdem haben wir geplant in den Pausen „Müsli to go“ im Pfandglas anzubieten, in vielen leckeren und gesunden Sorten. Da kam uns jetzt der Lockdown dazwischen. Aber wir geben nicht auf. Wir konnten trotz allem auch in diesem Schuljahr schon einiges erfolgreich verkaufen, weil wir am Gymfi und im Lehrerzimmer unser Angebot aufbauen und zum Verkauf anbieten durften.
Text von Kevin Koesling


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Zivilcourage, Miteinander & Projektarbeit
Prefects/Interacter
Die Prefects/Interacter sind eine soziale Gruppe von ausgewählten und ausgebildeten Schülerinnen und Schülern ab der siebten Klasse, die sich für ein soziales Miteinander innerhalb und außerhalb der Schule einsetzen.
Bisherige Projekte und Aktionen sind z.B. das Dosenprojekt- „Baum der Gaben“, Spielzeug sammeln und spenden, Schulrucksäcke spenden, Nikoläuse verteilen, Rosen für den Valentinstag, Deckel-drauf-Projekt, Nachhilfe, eine Party für die fünften Klassen, Kauf-eins-mehr-Aktion und vieles mehr.
Stolz darauf, die Ausbildung bestanden zu haben! Darüber hinaus sind die Prefects als Streitschlichter ausgebildet und unterstützen die jüngeren Schülerinnen und Schüler.
Die Prefects/Interacter werden nicht nur von der Schule und der Stadt Hamburg unterstützt, denn „Interact“ ist ein Jugendprojekt des Rotary Clubs.Bei unserem letzten Projekt dem „Baum der Gaben“ haben wir mit allen Hamburger Prefectschulen nicht nur, wie geplant 2.222 gefüllte Konservendosen gesammelt, sondern weit über 7.000. Toll, was wir alle zusammen schaffen können!
AuB – Was?
Im Lernbereich Arbeit und Beruf durchlaufen die Schüler:innen im Jahrgang 5 und 6 die verschiedenen Werkstätten der Schule:
Holz, Metall, Textil, Hauswirtschaft Dort wird viel praktisch gearbeitet, aber auch gelesen, geschrieben, geforscht, entdeckt … [Hier gibt es mehr dazu!]
Verbraucherbildung und erste Grundlagen der Berufsorientierung sind wesentliche Bestandteile des Lernbereiches.Im Bereich Textil erforschen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stoffarten, Kleidungsstücke und deren Herstellung.
Nicht auf den ersten Blick sieht man, dass fast alle Kleidungsstücke, die wir tragen, gestrickt wurden (T-Shirts, Sweatshirts und Jogginghosen). Da braucht man schon mal eine Lupe.
Dazu probieren die SuS verschiedene Techniken wie Weben und Fingerstricken aus.
Außerdem entdecken die Schülerinnen und Schüler die Nähmaschine, nähen und planen erste einfache Produkte wie Klappentaschen und Jonglierbälle. Hierfür stehen 24 moderne baugleiche Nähmaschinen zur Verfügung.Im Jahrgang 9/10 erweitert sich der Schwerpunkt im Hinblick auf ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Unter anderem wird „Marktforschung“ zum Einkaufsverhalten in Finkenwerder durchgeführt. Als Produkt werden eigene Rucksackbeutel geplant und mit Hilfe des Schneidplotters bedruckt – als Alternative zu Plastiktüten und Co..
Im Bereich Holz erkunden die SuS den Umgang mit dem Werkstoff Holz und stellen ein Steckspiel her. Bei der Herstellung des Steckspiels lernen sie die grundlegenden Techniken der Holzverarbeitung. Unser Lehrwerkmeister Robert Müller steht den SuS dabei mit Rat und Tat zur Seite.Im Jahrgang 9/10 können die SuS den Prozess einer anspruchsvollen Serienfertigung – am Beispiel des Klapphockers – erleben.
Im Bereich Metall lernen die SuS verschiedene Metalle und deren Eigenschaften kennen. Dazu erkunden sie auch Metalle in ihrer Umgebung. Als Produkt wird ein hochwertiger Kartenhalter hergestellt. Dabei wird gemessen, gesägt, gefeilt, gebohrt, poliert und es werden Gewinde geschnitten. Im Bereich 9/10 kann am Beispiel des Kerzenhalters außerdem das Löten erlernt werden.
Im Bereich Hauswirtschaft wird in unserer gut ausgestatteten Lehr- und Lernküche gearbeitet. Dort werden in Gruppen verschiedene Gerichte zubereitet und Lebensmittel erkundet, aber es wird auch experimentiert und Vieles zu gesunder Ernährung gelernt. Damit dies funktioniert, wird hier – wie auch in den anderen Werkstätten – nach einem festen Ämtersystem gearbeitet und wieder aufgeräumt. In Jahrgang 9/10 werden zunehmend verschiedene Aspekte der Verbraucherbildung mit aufgenommen, um begründete Konsumentscheidungen treffen zu können.
Schon zum Abschluss der Werkstätten in Jg. 5 und 6 erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr erstes „Arbeitszeugnis“. Die Bewertungsbereiche entsprechen dabei denen, die Ihnen später im Bereich Berufsorientierung immer wieder begegnen. Sie bieten außerdem eine Grundlage, um bei der Wahl der ersten Praktika zu reflektieren, welche Art von Tätigkeiten ihren Interessen entsprechen.














































