„Schüler:innenfirma STS Finkenwerder“
Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 haben wir (Schülerinnen und Schüler des damaligen Jahrgangs 9) die „Schülerfirma STS Finkenwerder“ gegründet – zusammen mit den Pädagoginnen Frau Seroviak und Frau Schneider.

Wir haben seitdem schon an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen. Beim Schulfest im Oktober haben wir zunächst Förderurkunden verkauft – zusammen mit einem „Dankeschön“ wie selbst gepresstem Apfelsaft oder einem Schlüsselanhänger. Außerdem haben wir im vergangenen Winter beim Winterzauber in der Inselperle und beim letzten „Tag der Offenen Tür“ gebrannte Mandeln, Schlüsselanhänger, Stiftedosen, Brötchenbeutel und noch viele weitere Sachen verkauft.

Wir versuchen bei allem was wir machen möglichst viele Produkte aus Recyclingmaterialien herzustellen oder neues Material in Bioqualität zu kaufen (aus Biobaumwolle). T-Shirt-Aufdrucke, personalisierte Schlüsselanhänger oder Einkaufstaschen bieten wir auf Bestellung an. Gerade bedrucken wir für die Prefects ihre neuen T-Shirts und Pullover. Wir arbeiten jeden Mittwoch von 12.30 bis 14 Uhr im Textilraum. Oft sind wir schon am Ende der Mittagspause dort, so dass dann Bestellungen entgegen genommen werden können.
Unser Schülerfirmaprojekt wird betreut und versichert von „Junior Wirtschaft“. Wir müssen zu unseren Sitzungen Protokolle schreiben, eine sorgfältige Buchführung machen und haben auch schon an Workshops zu Marketing und Firmenführung teilgenommen. Am Ende des Projektes werden wir mindestens die Hälfte unserer Einnahmen für ein gutes Projekt spenden und von dem anderen Teil des Geldes einen gemeinsamen „Urlaubstag“ finanzieren.
Zu diesem Schuljahr haben wir nochmal viele neue Ideen entwickelt und uns umbenannt.
Unsere Firma heißt jetzt „Selfmade“. Alles was wir anbieten, ist selbstgemacht!
Unter anderem bieten wir jetzt neu kleine Täschchen mit Reißverschluss und Schlüsselanhänger an, die man am Schlüsselbund oder am Rucksack befestigen kann und in denen man eine Ersatzmaske, Taschentücher oder anderes unterbringen kann, so dass man diese immer dabei hat.
Außerdem haben wir geplant in den Pausen „Müsli to go“ im Pfandglas anzubieten, in vielen leckeren und gesunden Sorten. Da kam uns jetzt der Lockdown dazwischen. Aber wir geben nicht auf. Wir konnten trotz allem auch in diesem Schuljahr schon einiges erfolgreich verkaufen, weil wir am Gymfi und im Lehrerzimmer unser Angebot aufbauen und zum Verkauf anbieten durften.
Text von Kevin Koesling


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AuB – Was?
Im Lernbereich Arbeit und Beruf durchlaufen die Schüler:innen im Jahrgang 5 und 6 die verschiedenen Werkstätten der Schule:
Holz, Metall, Textil, Hauswirtschaft Dort wird viel praktisch gearbeitet, aber auch gelesen, geschrieben, geforscht, entdeckt … [Hier gibt es mehr dazu!]
Verbraucherbildung und erste Grundlagen der Berufsorientierung sind wesentliche Bestandteile des Lernbereiches.Im Bereich Textil erforschen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stoffarten, Kleidungsstücke und deren Herstellung.
Nicht auf den ersten Blick sieht man, dass fast alle Kleidungsstücke, die wir tragen, gestrickt wurden (T-Shirts, Sweatshirts und Jogginghosen). Da braucht man schon mal eine Lupe.
Dazu probieren die SuS verschiedene Techniken wie Weben und Fingerstricken aus.
Außerdem entdecken die Schülerinnen und Schüler die Nähmaschine, nähen und planen erste einfache Produkte wie Klappentaschen und Jonglierbälle. Hierfür stehen 24 moderne baugleiche Nähmaschinen zur Verfügung.Im Jahrgang 9/10 erweitert sich der Schwerpunkt im Hinblick auf ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Unter anderem wird „Marktforschung“ zum Einkaufsverhalten in Finkenwerder durchgeführt. Als Produkt werden eigene Rucksackbeutel geplant und mit Hilfe des Schneidplotters bedruckt – als Alternative zu Plastiktüten und Co..
Im Bereich Holz erkunden die SuS den Umgang mit dem Werkstoff Holz und stellen ein Steckspiel her. Bei der Herstellung des Steckspiels lernen sie die grundlegenden Techniken der Holzverarbeitung. Unser Lehrwerkmeister Robert Müller steht den SuS dabei mit Rat und Tat zur Seite.Im Jahrgang 9/10 können die SuS den Prozess einer anspruchsvollen Serienfertigung – am Beispiel des Klapphockers – erleben.
Im Bereich Metall lernen die SuS verschiedene Metalle und deren Eigenschaften kennen. Dazu erkunden sie auch Metalle in ihrer Umgebung. Als Produkt wird ein hochwertiger Kartenhalter hergestellt. Dabei wird gemessen, gesägt, gefeilt, gebohrt, poliert und es werden Gewinde geschnitten. Im Bereich 9/10 kann am Beispiel des Kerzenhalters außerdem das Löten erlernt werden.
Im Bereich Hauswirtschaft wird in unserer gut ausgestatteten Lehr- und Lernküche gearbeitet. Dort werden in Gruppen verschiedene Gerichte zubereitet und Lebensmittel erkundet, aber es wird auch experimentiert und Vieles zu gesunder Ernährung gelernt. Damit dies funktioniert, wird hier – wie auch in den anderen Werkstätten – nach einem festen Ämtersystem gearbeitet und wieder aufgeräumt. In Jahrgang 9/10 werden zunehmend verschiedene Aspekte der Verbraucherbildung mit aufgenommen, um begründete Konsumentscheidungen treffen zu können.
Schon zum Abschluss der Werkstätten in Jg. 5 und 6 erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr erstes „Arbeitszeugnis“. Die Bewertungsbereiche entsprechen dabei denen, die Ihnen später im Bereich Berufsorientierung immer wieder begegnen. Sie bieten außerdem eine Grundlage, um bei der Wahl der ersten Praktika zu reflektieren, welche Art von Tätigkeiten ihren Interessen entsprechen.Inklusion
Die Stadtteilschule Finkenwerder ist eine inklusive Schule. Vielfalt heißen wir an unserer Schule herzlich willkommen. Wir sehen dabei jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit, mit seinen individuellen Stärken und Schwächen, mit seinen Ressourcen und Fähigkeiten.
Als weiterführende Schule haben wir langjährige Erfahrungen in der gemeinsamen Beschulung von heterogen zusammengesetzten Schülergruppen. Ziel ist es, alle Kinder und Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen sozialen, kulturellen und ethnischen Hintergründen und Begabungen bestmöglich zu fördern und zu fordern.
Als Schwerpunktschule für Schülerinnen und Schüler mit speziellem sonderpädagogischen Förderbedarf verfügen wir an unserer Schule zudem über eine große Anzahl von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die in den Klassen mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern gemeinsam mit viel Erfahrung in multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten.
Die individuelle Lernentwicklung jeder einzelnen Schülerin / jedes einzelnen Schülers steht dabei im Vordergrund.

Angebote wie die Lernförderung, die Sprachförderung oder z.B. die Beantragung von Schulbegleitung und Schulweghilfe für Schülerinnen und Schüler, die im inklusiven Schulalltag etwas mehr Unterstützung benötigen, sind dabei wichtige Eckpfeiler unserer gemeinsamen pädagogischen Arbeit in der inklusiven Schule.
Darüber hinaus leistet der ANKER, unser klassenübergreifendes Unterstützungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5-8, mit seinen verschiedenen pädagogischen Angeboten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von Inklusion an unserer Schule.
Ansprechpartnerin: Sabine Meyer, Förderkoordinatorin
Stundenplan und Rhythmisierung
Unser Unterricht beginnt jeden Tag um 8.00 Uhr.
Von Montag bis Donnerstag lernen die Schüler:innen in der Sekundarstufe I bis 15.40 Uhr, am Freitag bis 13.30 Uhr. Wir haben hauptsächlich Unterricht in Stundenblöcken (90 Minuten).
Die Schulwoche am Beispiel einer aktuellen 5. Klasse:

Arbeiten in einer Werkstatt
Darauf sind wir richtig stolz: sehr gut ausgestattete Werkstätten für Holz, Metall, Textil und Küche. Damit die Berufsorientierung von Anfang an auch praktisch erfolgt.





































